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Anfrage der FDP-Ratsfraktion im Rat: Systematisches Monitoring des baulichen Zustands städtischer Gebäude

Anfrage zur Sitzung des Rates am 16. Juli 2026

Anfrage:


1. Verfügt die Landeshauptstadt Düsseldorf über ein stadtweit einheitliches und
regelmäßiges Monitoring des baulichen Zustands ihrer Gebäude, das auf der
seinerzeit aufgebauten Gebäudezustandserfassung aufbaut und den Sanierungs- und
Instandhaltungsbedarf systematisch erfasst?
2. Falls ein solches Monitoring besteht: Nach welchen Kriterien erfolgt die
Zustandsbewertung und werden die Ergebnisse in Form von Zustandsklassen,
Kennzahlen oder einem Punktesystem dokumentiert und dem Rat regelmäßig
berichtet?
3. Falls ein solches Monitoring bislang nicht flächendeckend besteht: Welche
Voraussetzungen und welcher Aufwand wären erforderlich, um für den gesamten
städtischen Gebäudebestand ein standardisiertes Gebäudezustandsmanagement
mit regelmäßiger Berichterstattung einzuführen?


Begründung:


Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat in den Jahren 2017 und 2018 im Rahmen der
Projektgruppe „Sanierung städtischer Gebäude“ eine umfangreiche und einheitliche
Gebäudezustandserfassung durchgeführt. Dabei wurden zahlreiche städtische Gebäude
nach festgelegten Kriterien bewertet und die Ergebnisse in einer Datenbank dokumentiert.
Nach Angaben der Verwaltung sollten die entwickelten Standards, Checklisten und
Verfahren zugleich die Grundlage für zukünftige regelmäßige Begehungen und eine
kontinuierliche Datenpflege bilden.
Vor dem Hintergrund wiederkehrender Sanierungsbedarfe bei öffentlichen Gebäuden stellt
sich die Frage, inwieweit diese damals geschaffenen Strukturen heute fortgeführt werden
und ob hieraus ein dauerhaftes, stadtweit einheitliches Gebäudezustandsmanagement
entstanden ist. Ein regelmäßiges Monitoring könnte dazu beitragen, Sanierungsbedarfe
frühzeitig zu erkennen, Prioritäten transparent festzulegen und den politischen Gremien
eine belastbare Grundlage für Investitionsentscheidungen zur Verfügung zu stellen.